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Ausschreibung 2010

Mittwoch, 21. Juli 2010 | Autor: Deutsch-Russisches Forum Moskau

MEDIENFORUM 2010
Umweltjournalismus in Deutschland und Russland

Seit 2003 organisiert das Deutsch-Russische Forum mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes jährlich ein
Medienforum für ehemalige Stipendiaten deutscher Förderprogramme, die heute als Journalisten in russischen oder ausländischen Medien tätig sind.  In diesem Jahr werden erstmalig auch deutsche Nachwuchsjournalisten eingeladen, um einen intensiven fachspezifischen Austausch beider Länder zu ermöglichen.

Das Medienforum 2010  wird vom 6. – 9. Oktober 2010 in Irkutzk (am Baikalsee) stattfinden. Auf der viertägigen Konferenz mit namhaften russischen und deutschen Referenten soll das Thema „Umweltjournalismus in Deutschland und Russland“ diskutiert werden.  Wir möchten gemeinsam mit Ihnen erörtern, wie sich die Berichterstattung zu Umweltthemen und Klimafragen entwickelt hat,  wie und wo gegenwärtig darüber berichtet wird, wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede beim Vergleich beider Länder zu finden sind.  Ebenso interessieren uns die Ansichten der Umweltverbän-de in Russland,  die besonders zahlreich in der Baikalregion vertreten sind sowie die lokale Umweltpolitik.  (Nach dem Forum haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Recherchen vor Ort auf eigene Kosten durchzuführen. )

Das Medienforum 2010 wird unterstützt vom Auswärtigen Amt , der Robert Bosch Stiftung und der Administration der Region Irkutzk.

Wir laden 10 Nachwuchsjournalisten aus Deutschland sowie 10 Nachwuchsjournalisten aus Russland  ein, an dem Medienforum teilzunehmen.

Bewerben können sich:

  • von russischer Seite –  Journalistenalumni, die als Stipendiaten in Deutschland waren und heute als professionel-le Journalisten tätig sind  (mit deutschen Sprachkenntnissen)
  • von deutscher Seite – Volontäre, Berufseinsteiger und Studenten mit Praxiserfahrungen bis 35 Jahre. (gern mit russischen Sprachkenntnissen, doch keine Bedingung)
  • erste Erfahrungen im Umweltjournalismus erwünscht

Bewerbungsschluss ist Montag, der 9. August 2010.

Bitte schicken Sie uns folgende Unterlagen digital an die E-Mail Adresse info@hallo-deutschland.ru:

1.    Motivationsschreiben  - in deutscher Sprache, eine DIN A4 Seite, bitte folgende Fragen beantworten:

  • Welche Erfahrungen im Umweltjournalismus besitzen Sie?
  • Haben Sie sich journalistisch bereits mit Deutschl. (russ.T.) bzw. Russland (dt. T.) auseinandergesetzt?
  • Warum möchten Sie am Medienforum teilnehmen?
  • Wie wollen Sie sich persönlich einbringen?
  • Welche Anregungen erwarten Sie sich für Ihre journalistische Arbeit?

2.    Lebenslauf (ein bis zwei DIN A4 Seiten)
3.    2 Veröffentlichungen (möglichst im Umweltbereich) der letzten 6 Monate

Die Teilnahme am Medienforum 2010 ist für die russischen Teilnehmer kostenfrei. Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungs-kosten werden übernommen.  Die deutschen Teilnehmer leisten einen Eigenanteil von 100 Euro (Reisekosten) und sind für die Visabeschaffung selbst verantwortlich.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen!
Das vorläufige Programm finden Sie unter dem Menuepunkt Programm.

Kontakt:
Susanne Wunderlich
Email: s.wunderlich@diplo.de

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Medienforum 2009 “Journalismus in der Krise”

Donnerstag, 26. November 2009 | Autor: susanne

Eröffnung des Medienforums

Eröffnung des Medienforums durch die Organisatorin Susanne Wunderlich und Herrn Leonidowitsch von der Administration Rostow am Don

Vom 8. bis 11. Oktober fand in Rostow am Don das sechste Medienforum des Deutsch-Russischen Forums e.V. statt. Teilnehmer waren ehemalige Stipendiaten deutscher journalistischer Förder-programme, die heute im in Medien-unternehmen oder PR-Unternehmen tätig sind. Vier Tage lang beschäftigten sich die 22 jungen Nachwuchsjournalisten aus verschiedenen Regionen Russlands mit dem Thema „Journalismus in der Wirtschaftskrise“. In zahlreichen Veranstaltungen diskutierten sie mit namhaften Referenten aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft.

Thematisch war die viertägige Veranstaltung in zwei Themenblöcke aufgeteilt. Am Eröffnungstag wurde die Berichterstattung zur Krise in Vorträgen und einer Podiumsdiskussion hinterfragt und an den Folgetagen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Journalismus und die Medienunternehmen besprochen.

Eröffnet wurde das Medienforum 2009 mit den Grußworten der Organisatorin Susanne Wunderlich und der Gebietsadministration Rostow am Don. Herr Leonidowitsch, Leiter der Abteilung Internationale Zusammenarbeit des Gebiets Rostow, betonte in seiner Ansprache die Bedeutung deutscher Kontakte und Partnerschaften für die Stadt Rostow. Nicht nur für die wirtschaftliche Zusammenarbeit sei Deutschland ein wichtiger Bezugspunkt, auch im Bildungsbereich gäbe es großes Interesse am weiteren Ausbau der deutsch-russischen Beziehungen. Dabei würden vor allem Veranstaltungen wie das Medienforum eine entscheidend Rolle spielen, da sie jungen Journalistinnen und Journalisten wichtige Austauschmöglichkeiten böten.

Dr. Gerald Hosp, Moskau-Korrespondent der Neuen Züricher Zeitung, führte im Anschluss mit seinem Vortrag über „Die Finanz- und Wirtschaftskrise in den europäischen Medien“ in das Thema ein.  Er erläuterte, wie sich die beginnende Finanzkrise als Thema in den Medien zuerst nicht durchsetzen konnte, dann aber ab August 2008 plötzlich zum Thema Nummer 1 wurde. Anhand von eigenen Beobachtungen erklärte er, welche allgemeinen medialen und journalistischen Charakteristika mitverantwortlich waren an dieser Entwicklung.

Podiumsdiskussion, Moderation Hendrik Sittig, KAS Moskau

Podiumsdiskussion, Moderation Hendrik Sittig, KAS Moskau

Den russischen Blick der Medien auf die Finanz- und Wirtschaftskrise beschrieb Wladimir Borodin, Generaldirektor und Chefredakteur der Zeitung „Trud“ in Moskau. Er hob besonders die wirtschaftliche Situation der Medien und der Journalisten in der Krise hervor und erläuterte Möglichkeiten, die sich aus der Krise für seine Zeitung ergaben. Auf die konkrete Berichterstattung zur Krise ging er in der anschließenden Podiumsdiskussion „Die Rolle der Medien in der Finanz- und Wirtschaftskrise“ ein. Moderiert von Hendrik Sittig, Journalist und Projektleiter bei der Konrad-Adenauer Stiftung in Moskau, diskutierten die Teilnehmer über das mögliche Versagen der Medien bei der Aufdeckung der herannahenden Finanzkrise und die Mainstream-Berichterstattung, die Außenseitern wenig Aufmerksamkeit schenkt. Alexandra Endres vom Wirtschaftsressort Zeit Online verteidigte zumindest die deutschen Journalisten: „Manche Kollegen haben früh vor den Folgen der Immobilienblase in den USA gewarnt. Aber niemand wollte auf sie hören.“ Sie räumte jedoch ein: „Wir hätten kritischer nachfragen müssen. Aber das gilt auch für die Mehrheit der Ökonomen, Politiker und Bankaufseher.“ Angesprochen wurde desweiteren die Ausbildung der Journalisten, die gerade bei regionalen und lokalen Medien den Anforderungen an eine fundierte Berichterstattung nicht gerecht werde, so die Diskussionsteilnehmer.  Vor allem in Russland sei dies ein großes Problem.

Vorstellung der Studie "Helden und Handlanger" von Gemma Pörzgen

Zweiter Seminartag

Der zweite Tag des Medienforums begann mit einem Vortrag von Oleg Panfilow zur sozialen Verantwortung von Journalisten in Krisensituationen.  Er machte darauf aufmerksam, dass Journalisten in Russland kaum über ihre Rechte aufgeklärt seien und unter anderem deshalb nicht verantwortungsbewusst handeln würden – beispielsweise bei der Akzeptanz von gesetzeswidrigen Verhalten ihnen gegenüber: „Russische Journalisten sind faul. Sie nehmen zu viel hin und legen kaum Beschwerde ein bei Fehlverhalten. Damit behindern sie aber die Verringerung von Missständen.“  In seiner Präsentation zeigte er auf, wie viele Journalisten in Russland in den letzten Jahren ums Leben gekommen sind: Von 1983 bis 2008 waren es 16 Todesfälle bei der Ausübung ihres Berufes. Die Teilnehmer des Medienforums stellten viele Fragen und auch beim nachfolgenden Mittagessen brach das Gespräch mit Oleg Panfilow nicht ab.

Ein Runder Tisch mit den Auslandskorrespondenten Sergej Sumlenny, Deutschland-Korrespondent der russischen Zeitschrift „Expert“, und Dr. Gerald Hosp gab den Teilnehmern die Möglichkeit, speziell Fragen zu Recherche und Erhalt von Informationen im Ausland zu stellen. Besonders in Krisensituationen seien Informationsquellen sehr wichtig. „Der Kreml ist in seiner Informationspolitik unter Präsident Medwedew viel offener und professioneller als früher“, so Gerald Hosp.  In Deutschland wiederum habe man als Auslandskorrespondent oft mit dem schlechten Russlandbild zu kämpfen, sagte Sergej Sumlenny. „Kein Deutscher würde sein Geld in einer russischen Bank anlegen. Es gibt auch kaum ein russisches Produkt auf dem deutschen Markt. Das Image Russlands in Deutschland ist einfach zu schlecht, um es gut vermarkten zu können.“  Das Russlandbild in Deutschland wird sich so schnell nicht ändern, aber das Medienforum leistete seinen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis.

Deutsche Referenten und russische Teilnehmer diskutierten am Nachmittag bei der Bootsfahrt auf dem Don noch weiter über das deutsch-russisch Verhältnis.

PD Gaskrise

PD Gaskrise

Am Abend des 9. Oktober veranstaltete das Deutsch-Russische Forum gemeinsam mit n-ost, dem Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung, eine Podiumsdiskussion über die zurückliegenden Gaskrisen. Andrej Blinow, Direktor des Instituts für Russlandstudien Kiew, Maria Belowa, Abteilungsleiterin am Institut für Energetik und Finanzen, Roland Götz, Energieexperte und Lehrbeauftragter der FU Berlin und die freie Journalistin Gemma Pörzgen diskutierten unter der Moderation von Peter Kapern über die Gründe der Gaskrisen und die Gefahren für Deutschland und Europa.  Auf die Frage, ob die Gaskrise politisiert wurde und Russland sein Gas als Machtmittel einsetze, entgegnete Roland Götz: „Die Politisierung des Themas ‚russisches Gas’ in der westlichen Öffentlichkeit hängt mit der stärker gewordenen Russlandkritik nach dem Tschetschenienkrieg, der Chodorkowski-Affäre und der Verhärtung der innenpolitischen Verhältnisse unter Putin zusammen. Dass die russische Führung Energie bzw. Gas als politische Waffe benutzt, wurde von russlandkritischen Kreisen in den USA und in Osteuropa immer wieder behauptet, aber nie nachgewiesen.“ Für Roland Götz stecken hinter der Gaskrise ausschließlich wirtschaftliche Interessen der Unternehmen. Einer gemeinsamen EU-Energiepolitik steht er skeptisch gegenüber: „Die EU kann keine ausgeprägt gemeinsame Energiepolitik verfolgen, weil die Interessen ihrer Mitglieder stark differieren. Einige setzen auf Atomkraft und Kohle, andere auf Gas und erneuerbare Energien. Die geforderte Solidarität in den Außenbeziehungen wird eine leere Forderung bleiben, da die EU den privatwirtschaftlich verfassten Energiesektoren ihrer Mitgliedsländer keine Vorschriften machen kann.“ Die zahlreichen Fragen aus dem Publikum nach der Diskussion zeugten von dem großen Interesse an diesem Thema. Mit den Referenten aus Russland, Deutschland und der Ukraine standen ihnen kompetente Experten zur Verfügung, die unterschiedliche Sichtweisen auf den  Konflikt darstellen konnten.

Referenten und Teilnehmer

Referenten und Teilnehmer

Der dritte Tag  des Medienforums widmete sich den wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise auf die Medienunternehmen.  Michail Berger, Geschäftsführer von Rumedia in Moskau, erklärte anschaulich und unter aktiver Teilnahme der jungen Nachwuchsjournalisten, in welcher Situation sich die russischen Medienunternehmen gegenwärtig befinden und wie sich die Wirtschaftskrise auf dem Medienmarkt auswirkt. Die Krise stelle auch für ihn eine Chance dar, so Berger. Sie bewirke ein Umdenken in der Organisationsstuktur, eine Anpassung an den Markt durch Umverteilungen in den Redaktionen, neue Präsentationskonzepte von Nachrichten und Informationen sowie die verstärkte Anpassung an die Leser.

Die Unterschiede zu den Strategien der deutschen Medienunternehmen in der Krise sind nicht sehr groß. Werner D’Inka, Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, begründete seine neuen Konzepte mit den Entwicklungen der Zeitungslandschaft, des Werbemarktes und des Internets. Er kam zu dem Schluss, dass das Internet zukünftig Hauptinformationsmedium werden wird und dass es gilt, gute Konzepte für den Erhalt eines Qualitätsjournalismus zu entwickeln. Diese neuen Modelle könnten sich über Stiftungen finanzieren, über spezielle Bezahlangebote oder öffentliche Gebühren. Die Wirtschaftskrise fördere durch die gegenwärtige finanzielle Notsituation das Suchen nach neuen kreativen Finanzierungssystemen von journalistischen Inhalten aber auch nach neuen inhaltlichen Konzepten.  Werner D’Inka zeigte auf, dass innerhalb des gesamtheitlich sinkenden Zeitungsmarktes die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Sonntagzeitung beispielsweise eine steigende Auflagenzahl haben – ebenso wie die Zeitschriften Gala und Neon.   Damit sehen beide Referenten, Michael Berger und Werner D’Inka, die Wirtschaftskrise und auch die bereits seit längerem benannte Zeitungskrise als Chance, sich neuen technischen, ökonomischen und nutzungsgerechten Bedingungen anzupassen und kreative Zukunfsmodelle zu schaffen.

Als nächster Programmpunkt folgte der Markt der Möglichkeiten. Die Teilnehmer der internationalen n-ost-Konferenz und des Medienforums konnten hier Organisationen in Deutschland, Osteuropa und Russland kennenlernen, um Kontakte aufzubauen und sich zu vernetzen. Die jungen russischen Journalisten hatten aber ebenso die Gelegenheit für Gespräche mit den Journalisten von n-ost.  Denn ein Grund für die Ortswahl des Medienforums  2009 war gerade die Vernetzungsmöglichkeit mit deutschen und osteuropäischen Journalisten.

Redaktionsbesuch

Redaktionsbesuch

Weitere lokale Kontaktmöglichkeiten ergaben sich bei Redaktionsbesuchen in Rostow.  Drei Gruppen erkundeten die Medienlandschaft und sprachen mit den Mitarbeitern der regionalen TV-Station „Juschnyj region“ („Südliche Region“), der Internetredaktion www.161.ru und dem Chefredakteur der Zeitschrift «Vestnik Olimpiady“ („Informationsanzeiger der Olympiaspiele“).  Auf Grundlage eines vorab erstellten Fragenkatalogs sollte auch hier herausgefunden werden, wie sich die Wirtschaftskrise auf das Medium auswirkte und welche Maßnahmen ergriffen wurden.  Laut des Leiters der TV-Station „Juschnyj region“, Georgij Kudinov, wurden etwa 30 Prozent der Mitarbeiter wegen der Finanzkrise gekündigt, der Arbeitsumfang blieb allerdings auf dem Niveau der Zeit vor der Krise. Das sei der Grund gewesen, die Arbeit wesentlich zu optimieren und an die Projekte zu denken, die für den Fernsehsender Perspektive haben. In erster Linie sei das die Verbreitung der Reichweite des TV-Kanals im Rostower Gebiet, was durch die Möglichkeiten des Internets jetzt durchaus realistisch erscheine.
In der sich anschließenden Präsentation der Ergebnisse gab es einen regen Austausch unter den Teilnehmern selbst und sehr viel positives Feedback zu den Journalistenkollegen in den Rostower Redaktionen.

Am Abend folgte die Abschlussveranstaltung, die gemeinsam mit n-ost am Ufer des Dons stattfand. Hauptpunkt war die Verleihung der n-ost-Reportagepreise.  Im Anschluss an das Festprogramm hatten die Teilnehmer ausgiebig Zeit für vertiefende Gespräche und gemeinsame russisch-deutsche Tänze.

Der letzte Tag des Medienforums wurde genutzt, um mit den Teilnehmern Möglichkeiten ihrer Beteiligung am Alumniportal Regionen.Ru zu erörtern. Das Informations- und Kontaktportal präsentiert Hintergrundinformationen zu den 83 russischen Regionen sowie deutschsprachige Kontakte aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Bildung, Kultur, Gesellschaft und Medien.  Die jungen deutschlanderfahrenen Journalisten erhalten hier die Möglichkeit, ihr Wissen um die deutsch-russischen Beziehungen in Form von Beiträgen zu publizieren und auch sich selbst als Ansprechpartner für deutsche Kollegen anzubieten.  Die Teilnehmer unterstützen diese Idee.  Auch sind sie gern bereit, Artikel über ihre Regionen für das Portal zu verfassen.

Teilnehmer

Teilnehmer

In der abschließenden Evaluation der Veranstaltung gab es kaum kritische Anmerkungen zum Medienforum. Die Referentenauswahl wurde gelobt ebenso wie die Gesamtorganisation. Auch die Redaktionsbesuche empfanden die Teilnehmer als gelungene Möglichkeit, journalistische Strukturen in anderen Regionen kennenzulernen.  Sergej Sumlenny, Journalistenalumni  und Auslandkorrespondet bei der russischen Wirtschaftszeitung Expert, fand „das Medienforum in Rostow sehr interessant. Den Organisatoren ist es gelungen, eine sehr gute Balance von Vorträgen und Diskussionen zu finden sowie sehr engagierte Teilnehmenerinnen und Teilnehmer zu gewinnen. Das Thema Wirtschaftskrise, das allen jungen Journalistinnen und Journalisten nah am Herzen lag, sorgte für eine lebendige und spannende Diskussion. Für mich war das Forum eine gute Chance, Ideen mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Russland auszutauschen und einen frischen Blick auf das Problem der Wirtschaftskrise zu erhalten.”

Susanne Wunderlich, Artem Lysenko , Katja Plachov
Projektkoordination Medienforum 2009

Thema: Programm, Rostow am Don | Beitrag kommentieren

Medienforum 2009

Freitag, 10. Juli 2009 | Autor: Deutsch-Russisches Forum Moskau

Das Medienforums 2009 findet vom 8. bis 11. Oktober in Rostow am Don statt. Wieder werden junge Nachwuchsjournalisten, die deutsche journalistische Stipendienprogramme absolviert haben, gemeinsam mit deutschen und russischen Experten zu einem aktuellen Medienthema debattieren. Das Thema des diesjährigen Medienforums ist: “Journalismus in der Wirtschaftskrise”. Das vorläufige Programm finden Sie im Menupunkt Programme.

Thema: Uncategorized | 2 Kommentare

Rückblick Medienforum 2008

Mittwoch, 10. Dezember 2008 | Autor: Deutsch-Russisches Forum Moskau

Artikel als PDF (mit Bildern)

Vom 20. bis 23. November fand in Perm das fünfte Medienforum des Deutsch-Russischen Forums statt.  19 deutschsprachige Nachwuchsjournalisten aus ganz Russland trafen in Perm zusammen, um gemeinsam mit deutschen und russischen Referenten die Rolle der Onlinemedien in beiden Ländern  zu diskutieren. In Vorträgen und Diskussionsrunden wurden unterschiedliche Facetten dieses aktuellen Themas aufgegriffen und die Beiträge der Teilnehmer in einem anschließenden Audiopodcasting-Workshop verarbeitet.

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Thema: Perm | Ein Kommentar

Interview Wiktor Naumow

Freitag, 28. November 2008 | Autor: Deutsch-Russisches Forum Moskau

Julia Levchenko sprach im Rahmen des Medienforums mit Wiktor Naumow über die rechtliche Rolle der Onlinemedien in Russland.

Thema: Podcast | Ein Kommentar

Interview Johannes Voswinkel

Freitag, 28. November 2008 | Autor: Deutsch-Russisches Forum Moskau

Julia Levchenko sprach im Rahmen des Medienforums mit Johannes Voswinkel über die Rolle der Onlinemedien, Pressefreiheit im Internet und das Konkurrenzverhältnis Print/Online.

Thema: Podcast | Beitrag kommentieren

Medienforum in Bildern

Mittwoch, 26. November 2008 | Autor: Deutsch-Russisches Forum Moskau

Bildrechte: Deutsch-Russisches Forum e.V.

Thema: Perm | Beitrag kommentieren

Pressemitteilung

Mittwoch, 12. November 2008 | Autor: Deutsch-Russisches Forum Moskau

Medienforum zur „Rolle der Onlinemedien in Deutschland und Russland” für junge russische Nachwuchsjournalisten. Das 5. Medienforum des Deutsch-Russischen Forums e.V. in Perm fördert den Dialog mit deutschen und russischen Referenten und bietet praxisnahe Workshops.

Moskau, 12. November 2008.

Vom 20. bis 23. November werden 20 deutschsprachige Nachwuchsjournalisten aus ganz Russland in Perm zusammentreffen, um gemeinsam mit namhaften Referenten die Rolle der Onlinemedien in Deutschland und Russland zu diskutieren. In Vorträgen und Diskussionsrunden werden unterschiedliche Facetten dieses aktuellen Themas aufgegriffen. Eröffnen werden das Medienforum Igor Shubin, Oberbürgermeister der Stadt Perm und Steffen Laas, Presse- und Kulturattachè des Deutschen Generalkonsulats Jekaterinburg. Einführende Vorträge und eine öffentliche Podiumsdiskussion zur Frage nach dem „Internet als Medium von Meinungsvielfalt und Pressefreiheit“ bilden den Auftakt des dreitägigen Forums. Zwei Praxistage mit Workshops und Besuchen bei Permer Redaktionen schließen sich an. Die simultan übersetzte Auftaktveranstaltung bietet den Experten aus Deutschland und Russland, den Teilnehmern, lokalen Medienvertretern und interessierten Permer Bürgern die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion. weiter…

Thema: Presse | Ein Kommentar

Medienforum 2.0

Donnerstag, 16. Oktober 2008 | Autor: Deutsch-Russisches Forum Moskau

Das Medienforum 2008 geht ins “Web 2.0″. Die neue Internetseite www.medienforum.ru bietet eine Plattform für den Meinungsaustausch, Arbeitsmaterialien, Begleitartikel und weitere Informationen.

Über die “Rolle der Onlinemedien in Deutschland und Russland” werden die Teilnehmer in diesem Jahr nicht nur sprechen, sondern auch selbst aktiv berichten. Im Vorfeld werden Materialien, Programm, Lebensläufe und Artikel der Referenten und Teilnehmer online gestellt. Nach Abschluss des Forums werden die Ergebnisse online veröffentlicht. Die Webseite www.medienforum.ru bietet auch über die Veranstaltung hinaus die Gelegenheit zum weiteren Dialog im “Web 2.0″.

Die Seite www.medienforum.ru steht allen Interessierten offen.

Thema: Presse | Beitrag kommentieren

Medienforum 2008 in Perm

Mittwoch, 15. Oktober 2008 | Autor: Deutsch-Russisches Forum Moskau

Das Medienforum des Deutsch Russischen Forums e.V. feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Jubiläum und führt die Tradition der journalistischen Weiterbildung und des Austauschs unter jungen russischen Medienvertretern auch in diesem Jahr fort.

weiter…

Thema: Presse | Beitrag kommentieren