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	<title>Medienforum 2010</title>
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	<description>6. bis 9. Oktober 2010 in Irkutsk</description>
	<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 13:56:17 +0000</pubDate>
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		<title>Medienforum 2010</title>
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		<title>Ausschreibung 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 08:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutsch-Russisches Forum Moskau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Irkutsk]]></category>

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		<description><![CDATA[MEDIENFORUM 2010
Umweltjournalismus in Deutschland und Russland
Seit 2003 organisiert das Deutsch-Russische Forum mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes jährlich ein Medienforum für ehemalige Stipendiaten deutscher Förderprogramme, die heute als Journalisten in russischen oder ausländischen Medien tätig sind.  In diesem Jahr werden erstmalig auch deutsche Nachwuchsjournalisten eingeladen, um einen intensiven fachspezifischen Austausch beider Länder zu ermöglichen.
Das Medienforum 2010  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>MEDIENFORUM 2010<br />
Umweltjournalismus in Deutschland und Russland</strong></p>
<p>Seit 2003 organisiert das Deutsch-Russische Forum mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes jährlich ein Medienforum für ehemalige Stipendiaten deutscher Förderprogramme, die heute als Journalisten in russischen oder ausländischen Medien tätig sind.  In diesem Jahr werden erstmalig auch deutsche Nachwuchsjournalisten eingeladen, um einen intensiven fachspezifischen Austausch beider Länder zu ermöglichen.</p>
<p><span id="more-535"></span>Das Medienforum 2010  wird vom 6. – 9. Oktober 2010 in Irkutzk (am Baikalsee) stattfinden. Auf der viertägigen Konferenz mit namhaften russischen und deutschen Referenten soll das Thema „Umweltjournalismus in Deutschland und Russland“ diskutiert werden.  Wir möchten gemeinsam mit Ihnen erörtern, wie sich die Berichterstattung zu Umweltthemen und Klimafragen entwickelt hat,  wie und wo gegenwärtig darüber berichtet wird, wo Gemeinsamkeiten und Unterschiede beim Vergleich beider Länder zu finden sind.  Ebenso interessieren uns die Ansichten der Umweltverbän-de in Russland,  die besonders zahlreich in der Baikalregion vertreten sind sowie die lokale Umweltpolitik.  (Nach dem Forum haben die Teilnehmer die Möglichkeit, Recherchen vor Ort auf eigene Kosten durchzuführen. )</p>
<p>Das Medienforum 2010 wird unterstützt vom Auswärtigen Amt , der Robert Bosch Stiftung und der Administration der Region Irkutzk.</p>
<p><strong>Wir laden 10 Nachwuchsjournalisten aus Deutschland sowie 10 Nachwuchsjournalisten aus Russland  ein, an dem Medienforum teilzunehmen. </strong></p>
<p>Bewerben können sich:</p>
<ul>
<li><strong>von russischer Seite</strong> –  Journalistenalumni, die als Stipendiaten in Deutschland waren und heute als professionel-le Journalisten tätig sind  (mit deutschen Sprachkenntnissen)</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>von deutscher Seite</strong> – Volontäre, Berufseinsteiger und Studenten mit Praxiserfahrungen bis 35 Jahre. (gern mit russischen Sprachkenntnissen, doch keine Bedingung)</li>
</ul>
<ul>
<li>erste Erfahrungen im Umweltjournalismus erwünscht</li>
</ul>
<p><strong>Bewerbungsschluss ist der 22. August 2010.</strong></p>
<p>Bitte schicken Sie uns folgende Unterlagen digital an die E-Mail Adresse info@hallo-deutschland.ru:</p>
<p>1.    Motivationsschreiben  - in deutscher Sprache, eine DIN A4 Seite, bitte folgende Fragen beantworten:</p>
<ul>
<li>Welche Erfahrungen im Umweltjournalismus besitzen Sie?</li>
<li>Haben Sie sich journalistisch bereits mit Deutschl. (russ.T.) bzw. Russland (dt. T.) auseinandergesetzt?</li>
<li>Warum möchten Sie am Medienforum teilnehmen?</li>
<li>Wie wollen Sie sich persönlich einbringen?</li>
<li>Welche Anregungen erwarten Sie sich für Ihre journalistische Arbeit?</li>
</ul>
<p>2.    Lebenslauf (ein bis zwei DIN A4 Seiten)<br />
3.    2 Veröffentlichungen (möglichst im Umweltbereich) der letzten 6 Monate</p>
<p>Die Teilnahme am Medienforum 2010 ist für die russischen Teilnehmer kostenfrei. Reise-, Unterkunfts- und Verpflegungs-kosten werden übernommen.  Die deutschen Teilnehmer leisten einen Eigenanteil von 100 Euro (Reisekosten) und sind für die Visabeschaffung selbst verantwortlich.</p>
<p>Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen!<br />
Das vorläufige Programm finden Sie unter dem Menuepunkt Programm.</p>
<p><strong>Kontakt: </strong><br />
Susanne Wunderlich<br />
Email: s.wunderlich@diplo.de</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Medienforum 2009 &#8220;Journalismus in der Krise&#8221;</title>
		<link>http://www.medienforum.ru/2009/11/medienforum-2009-journalismus-in-der-krise/</link>
		<comments>http://www.medienforum.ru/2009/11/medienforum-2009-journalismus-in-der-krise/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 13:18:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutsch-Russisches Forum Moskau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Programm]]></category>

		<category><![CDATA[Rostow am Don]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vom 8. bis 11. Oktober fand in Rostow am Don das sechste Medienforum des Deutsch-Russischen Forums e.V. statt. Teilnehmer waren ehemalige Stipendiaten deutscher journalistischer Förder-programme, die heute im in Medien-unternehmen oder PR-Unternehmen tätig sind. Vier Tage lang beschäftigten sich die 22 jungen Nachwuchsjournalisten aus verschiedenen Regionen Russlands mit dem Thema „Journalismus in der Wirtschaftskrise“. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_506" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.medienforum.ru/wp-content/uploads/1.jpg"><img class="size-medium wp-image-506" title="Eröffnung des Medienforums" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/uploads/1-300x200.jpg" alt="Eröffnung des Medienforums" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Eröffnung des Medienforums </p></div>
<p>Vom 8. bis 11. Oktober fand in Rostow am Don das sechste Medienforum des Deutsch-Russischen Forums e.V. statt. Teilnehmer waren ehemalige Stipendiaten deutscher journalistischer Förder-programme, die heute im in Medien-unternehmen oder PR-Unternehmen tätig sind. Vier Tage lang beschäftigten sich die 22 jungen Nachwuchsjournalisten aus verschiedenen Regionen Russlands mit dem Thema „Journalismus in der Wirtschaftskrise“. In zahlreichen Veranstaltungen diskutierten sie mit namhaften Referenten aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft.</p>
<p>Thematisch war die viertägige Veranstaltung in zwei Themenblöcke aufgeteilt. Am Eröffnungstag wurde die Berichterstattung zur Krise in Vorträgen und einer Podiumsdiskussion hinterfragt und an den Folgetagen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Journalismus und die Medienunternehmen besprochen.</p>
<p><span id="more-505"></span>Eröffnet wurde das Medienforum 2009 mit den Grußworten der Organisatorin Susanne Wunderlich und der Gebietsadministration Rostow am Don. Herr Leonidowitsch, Leiter der Abteilung Internationale Zusammenarbeit des Gebiets Rostow, betonte in seiner Ansprache die Bedeutung deutscher Kontakte und Partnerschaften für die Stadt Rostow. Nicht nur für die wirtschaftliche Zusammenarbeit sei Deutschland ein wichtiger Bezugspunkt, auch im Bildungsbereich gäbe es großes Interesse am weiteren Ausbau der deutsch-russischen Beziehungen. Dabei würden vor allem Veranstaltungen wie das Medienforum eine entscheidend Rolle spielen, da sie jungen Journalistinnen und Journalisten wichtige Austauschmöglichkeiten böten.</p>
<p>Dr. Gerald Hosp, Moskau-Korrespondent der Neuen Züricher Zeitung, führte im Anschluss mit seinem Vortrag über „Die Finanz- und Wirtschaftskrise in den europäischen Medien“ in das Thema ein.  Er erläuterte, wie sich die beginnende Finanzkrise als Thema in den Medien zuerst nicht durchsetzen konnte, dann aber ab August 2008 plötzlich zum Thema Nummer 1 wurde. Anhand von eigenen Beobachtungen erklärte er, welche allgemeinen medialen und journalistischen Charakteristika mitverantwortlich waren an dieser Entwicklung.</p>
<div id="attachment_509" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.medienforum.ru/wp-content/uploads/31.jpg"><img class="size-medium wp-image-509" title="Podiumsdiskussion, Moderation Hendrik Sittig, KAS Moskau" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/uploads/31-300x217.jpg" alt="Podiumsdiskussion, Moderation Hendrik Sittig, KAS Moskau" width="300" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Podiumsdiskussion, Moderation Hendrik Sittig, KAS Moskau</p></div>
<p>Den russischen Blick der Medien auf die Finanz- und Wirtschaftskrise beschrieb Wladimir Borodin, Generaldirektor und Chefredakteur der Zeitung „Trud“ in Moskau. Er hob besonders die wirtschaftliche Situation der Medien und der Journalisten in der Krise hervor und erläuterte Möglichkeiten, die sich aus der Krise für seine Zeitung ergaben. Auf die konkrete Berichterstattung zur Krise ging er in der anschließenden Podiumsdiskussion „Die Rolle der Medien in der Finanz- und Wirtschaftskrise“ ein. Moderiert von Hendrik Sittig, Journalist und Projektleiter bei der Konrad-Adenauer Stiftung in Moskau, diskutierten die Teilnehmer über das mögliche Versagen der Medien bei der Aufdeckung der herannahenden Finanzkrise und die Mainstream-Berichterstattung, die Außenseitern wenig Aufmerksamkeit schenkt. Alexandra Endres vom Wirtschaftsressort Zeit Online verteidigte zumindest die deutschen Journalisten: „Manche Kollegen haben früh vor den Folgen der Immobilienblase in den USA gewarnt. Aber niemand wollte auf sie hören.“ Sie räumte jedoch ein: „Wir hätten kritischer nachfragen müssen. Aber das gilt auch für die Mehrheit der Ökonomen, Politiker und Bankaufseher.“ Angesprochen wurde desweiteren die Ausbildung der Journalisten, die gerade bei regionalen und lokalen Medien den Anforderungen an eine fundierte Berichterstattung nicht gerecht werde, so die Diskussionsteilnehmer.  Vor allem in Russland sei dies ein großes Problem.</p>
<div id="attachment_510" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.medienforum.ru/wp-content/uploads/12.jpg"><img class="size-medium wp-image-510" title="Vorstellung der Studie &quot;Helden und Handlanger&quot; von Gemma Pörzgen" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/uploads/12-300x203.jpg" alt="Vorstellung der Studie &quot;Helden und Handlanger&quot; von Gemma Pörzgen" width="300" height="203" /></a><p class="wp-caption-text">Zweiter Seminartag</p></div>
<p>Der zweite Tag des Medienforums begann mit einem Vortrag von Oleg Panfilow zur sozialen Verantwortung von Journalisten in Krisensituationen.  Er machte darauf aufmerksam, dass Journalisten in Russland kaum über ihre Rechte aufgeklärt seien und unter anderem deshalb nicht verantwortungsbewusst handeln würden – beispielsweise bei der Akzeptanz von gesetzeswidrigen Verhalten ihnen gegenüber: „Russische Journalisten sind faul. Sie nehmen zu viel hin und legen kaum Beschwerde ein bei Fehlverhalten. Damit behindern sie aber die Verringerung von Missständen.“  In seiner Präsentation zeigte er auf, wie viele Journalisten in Russland in den letzten Jahren ums Leben gekommen sind: Von 1983 bis 2008 waren es 16 Todesfälle bei der Ausübung ihres Berufes. Die Teilnehmer des Medienforums stellten viele Fragen und auch beim nachfolgenden Mittagessen brach das Gespräch mit Oleg Panfilow nicht ab.</p>
<p>Ein Runder Tisch mit den Auslandskorrespondenten Sergej Sumlenny, Deutschland-Korrespondent der russischen Zeitschrift „Expert“, und Dr. Gerald Hosp gab den Teilnehmern die Möglichkeit, speziell Fragen zu Recherche und Erhalt von Informationen im Ausland zu stellen. Besonders in Krisensituationen seien Informationsquellen sehr wichtig. „Der Kreml ist in seiner Informationspolitik unter Präsident Medwedew viel offener und professioneller als früher“, so Gerald Hosp.  In Deutschland wiederum habe man als Auslandskorrespondent oft mit dem schlechten Russlandbild zu kämpfen, sagte Sergej Sumlenny. „Kein Deutscher würde sein Geld in einer russischen Bank anlegen. Es gibt auch kaum ein russisches Produkt auf dem deutschen Markt. Das Image Russlands in Deutschland ist einfach zu schlecht, um es gut vermarkten zu können.“  Das Russlandbild in Deutschland wird sich so schnell nicht ändern, aber das Medienforum leistete seinen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis.</p>
<p>Deutsche Referenten und russische Teilnehmer diskutierten am Nachmittag bei der Bootsfahrt auf dem Don noch weiter über das deutsch-russisch Verhältnis.</p>
<div id="attachment_511" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.medienforum.ru/wp-content/uploads/13.jpg"><img class="size-medium wp-image-511" title="PD Gaskrise" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/uploads/13-300x199.jpg" alt="PD Gaskrise" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">PD Gaskrise</p></div>
<p>Am Abend des 9. Oktober veranstaltete das Deutsch-Russische Forum gemeinsam mit n-ost, dem Netzwerk für Osteuropa-Berichterstattung, eine Podiumsdiskussion über die zurückliegenden Gaskrisen. Andrej Blinow, Direktor des Instituts für Russlandstudien Kiew, Maria Belowa, Abteilungsleiterin am Institut für Energetik und Finanzen, Roland Götz, Energieexperte und Lehrbeauftragter der FU Berlin und die freie Journalistin Gemma Pörzgen diskutierten unter der Moderation von Peter Kapern über die Gründe der Gaskrisen und die Gefahren für Deutschland und Europa.  Auf die Frage, ob die Gaskrise politisiert wurde und Russland sein Gas als Machtmittel einsetze, entgegnete Roland Götz: „Die Politisierung des Themas ‚russisches Gas’ in der westlichen Öffentlichkeit hängt mit der stärker gewordenen Russlandkritik nach dem Tschetschenienkrieg, der Chodorkowski-Affäre und der Verhärtung der innenpolitischen Verhältnisse unter Putin zusammen. Dass die russische Führung Energie bzw. Gas als politische Waffe benutzt, wurde von russlandkritischen Kreisen in den USA und in Osteuropa immer wieder behauptet, aber nie nachgewiesen.“ Für Roland Götz stecken hinter der Gaskrise ausschließlich wirtschaftliche Interessen der Unternehmen. Einer gemeinsamen EU-Energiepolitik steht er skeptisch gegenüber: „Die EU kann keine ausgeprägt gemeinsame Energiepolitik verfolgen, weil die Interessen ihrer Mitglieder stark differieren. Einige setzen auf Atomkraft und Kohle, andere auf Gas und erneuerbare Energien. Die geforderte Solidarität in den Außenbeziehungen wird eine leere Forderung bleiben, da die EU den privatwirtschaftlich verfassten Energiesektoren ihrer Mitgliedsländer keine Vorschriften machen kann.“ Die zahlreichen Fragen aus dem Publikum nach der Diskussion zeugten von dem großen Interesse an diesem Thema. Mit den Referenten aus Russland, Deutschland und der Ukraine standen ihnen kompetente Experten zur Verfügung, die unterschiedliche Sichtweisen auf den  Konflikt darstellen konnten.</p>
<div id="attachment_512" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.medienforum.ru/wp-content/uploads/5.jpg"><img class="size-medium wp-image-512" title="Referenten und Teilnehmer" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/uploads/5-300x210.jpg" alt="Referenten und Teilnehmer" width="300" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Referenten und Teilnehmer</p></div>
<p>Der dritte Tag  des Medienforums widmete sich den wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise auf die Medienunternehmen.  Michail Berger, Geschäftsführer von Rumedia in Moskau, erklärte anschaulich und unter aktiver Teilnahme der jungen Nachwuchsjournalisten, in welcher Situation sich die russischen Medienunternehmen gegenwärtig befinden und wie sich die Wirtschaftskrise auf dem Medienmarkt auswirkt. Die Krise stelle auch für ihn eine Chance dar, so Berger. Sie bewirke ein Umdenken in der Organisationsstuktur, eine Anpassung an den Markt durch Umverteilungen in den Redaktionen, neue Präsentationskonzepte von Nachrichten und Informationen sowie die verstärkte Anpassung an die Leser.</p>
<p>Die Unterschiede zu den Strategien der deutschen Medienunternehmen in der Krise sind nicht sehr groß. Werner D’Inka, Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, begründete seine neuen Konzepte mit den Entwicklungen der Zeitungslandschaft, des Werbemarktes und des Internets. Er kam zu dem Schluss, dass das Internet zukünftig Hauptinformationsmedium werden wird und dass es gilt, gute Konzepte für den Erhalt eines Qualitätsjournalismus zu entwickeln. Diese neuen Modelle könnten sich über Stiftungen finanzieren, über spezielle Bezahlangebote oder öffentliche Gebühren. Die Wirtschaftskrise fördere durch die gegenwärtige finanzielle Notsituation das Suchen nach neuen kreativen Finanzierungssystemen von journalistischen Inhalten aber auch nach neuen inhaltlichen Konzepten.  Werner D’Inka zeigte auf, dass innerhalb des gesamtheitlich sinkenden Zeitungsmarktes die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Sonntagzeitung beispielsweise eine steigende Auflagenzahl haben – ebenso wie die Zeitschriften Gala und Neon.   Damit sehen beide Referenten, Michael Berger und Werner D’Inka, die Wirtschaftskrise und auch die bereits seit längerem benannte Zeitungskrise als Chance, sich neuen technischen, ökonomischen und nutzungsgerechten Bedingungen anzupassen und kreative Zukunfsmodelle zu schaffen.</p>
<p>Als nächster Programmpunkt folgte der Markt der Möglichkeiten. Die Teilnehmer der internationalen n-ost-Konferenz und des Medienforums konnten hier Organisationen in Deutschland, Osteuropa und Russland kennenlernen, um Kontakte aufzubauen und sich zu vernetzen. Die jungen russischen Journalisten hatten aber ebenso die Gelegenheit für Gespräche mit den Journalisten von n-ost.  Denn ein Grund für die Ortswahl des Medienforums  2009 war gerade die Vernetzungsmöglichkeit mit deutschen und osteuropäischen Journalisten.</p>
<div id="attachment_513" class="wp-caption alignright" style="width: 234px"><a href="http://www.medienforum.ru/wp-content/uploads/10.jpg"><img class="size-medium wp-image-513" title="Redaktionsbesuch" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/uploads/10-224x300.jpg" alt="Redaktionsbesuch" width="224" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Redaktionsbesuch</p></div>
<p>Weitere lokale Kontaktmöglichkeiten ergaben sich bei Redaktionsbesuchen in Rostow.  Drei Gruppen erkundeten die Medienlandschaft und sprachen mit den Mitarbeitern der regionalen TV-Station „Juschnyj region“ („Südliche Region“), der Internetredaktion www.161.ru und dem Chefredakteur der Zeitschrift «Vestnik Olimpiady“ („Informationsanzeiger der Olympiaspiele“).  Auf Grundlage eines vorab erstellten Fragenkatalogs sollte auch hier herausgefunden werden, wie sich die Wirtschaftskrise auf das Medium auswirkte und welche Maßnahmen ergriffen wurden.  Laut des Leiters der TV-Station „Juschnyj region“, Georgij Kudinov, wurden etwa 30 Prozent der Mitarbeiter wegen der Finanzkrise gekündigt, der Arbeitsumfang blieb allerdings auf dem Niveau der Zeit vor der Krise. Das sei der Grund gewesen, die Arbeit wesentlich zu optimieren und an die Projekte zu denken, die für den Fernsehsender Perspektive haben. In erster Linie sei das die Verbreitung der Reichweite des TV-Kanals im Rostower Gebiet, was durch die Möglichkeiten des Internets jetzt durchaus realistisch erscheine.<br />
In der sich anschließenden Präsentation der Ergebnisse gab es einen regen Austausch unter den Teilnehmern selbst und sehr viel positives Feedback zu den Journalistenkollegen in den Rostower Redaktionen.</p>
<p>Am Abend folgte die Abschlussveranstaltung, die gemeinsam mit n-ost am Ufer des Dons stattfand. Hauptpunkt war die Verleihung der n-ost-Reportagepreise.  Im Anschluss an das Festprogramm hatten die Teilnehmer ausgiebig Zeit für vertiefende Gespräche und gemeinsame russisch-deutsche Tänze.</p>
<p>Der letzte Tag des Medienforums wurde genutzt, um mit den Teilnehmern Möglichkeiten ihrer Beteiligung am Alumniportal Regionen.Ru zu erörtern. Das Informations- und Kontaktportal präsentiert Hintergrundinformationen zu den 83 russischen Regionen sowie deutschsprachige Kontakte aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Bildung, Kultur, Gesellschaft und Medien.  Die jungen deutschlanderfahrenen Journalisten erhalten hier die Möglichkeit, ihr Wissen um die deutsch-russischen Beziehungen in Form von Beiträgen zu publizieren und auch sich selbst als Ansprechpartner für deutsche Kollegen anzubieten.  Die Teilnehmer unterstützen diese Idee.  Auch sind sie gern bereit, Artikel über ihre Regionen für das Portal zu verfassen.</p>
<div id="attachment_514" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.medienforum.ru/wp-content/uploads/7.jpg"><img class="size-medium wp-image-514" title="Teilnehmer" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/uploads/7-300x143.jpg" alt="Teilnehmer" width="300" height="143" /></a><p class="wp-caption-text">Teilnehmer</p></div>
<p>In der abschließenden Evaluation der Veranstaltung gab es kaum kritische Anmerkungen zum Medienforum. Die Referentenauswahl wurde gelobt ebenso wie die Gesamtorganisation. Auch die Redaktionsbesuche empfanden die Teilnehmer als gelungene Möglichkeit, journalistische Strukturen in anderen Regionen kennenzulernen.  Sergej Sumlenny, Journalistenalumni  und Auslandkorrespondet bei der russischen Wirtschaftszeitung Expert, fand „das Medienforum in Rostow sehr interessant. Den Organisatoren ist es gelungen, eine sehr gute Balance von Vorträgen und Diskussionen zu finden sowie sehr engagierte Teilnehmenerinnen und Teilnehmer zu gewinnen. Das Thema Wirtschaftskrise, das allen jungen Journalistinnen und Journalisten nah am Herzen lag, sorgte für eine lebendige und spannende Diskussion. Für mich war das Forum eine gute Chance, Ideen mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Russland auszutauschen und einen frischen Blick auf das Problem der Wirtschaftskrise zu erhalten.&#8221;</p>
<p>Susanne Wunderlich, Artem Lysenko , Katja Plachov<br />
Projektkoordination Medienforum 2009</p>
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		<title>Medienforum 2009</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 14:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutsch-Russisches Forum Moskau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Medienforums 2009 findet vom 8. bis 11. Oktober in Rostow am Don statt. Wieder werden junge Nachwuchsjournalisten, die deutsche journalistische Stipendienprogramme absolviert haben, gemeinsam mit deutschen und russischen Experten zu einem aktuellen Medienthema debattieren. Das Thema des diesjährigen Medienforums ist: &#8220;Journalismus in der Wirtschaftskrise&#8221;. Das vorläufige Programm finden Sie im Menupunkt Programme.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Medienforums 2009 findet vom 8. bis 11. Oktober in Rostow am Don statt. Wieder werden junge Nachwuchsjournalisten, die deutsche journalistische Stipendienprogramme absolviert haben, gemeinsam mit deutschen und russischen Experten zu einem aktuellen Medienthema debattieren. Das Thema des diesjährigen Medienforums ist: <strong>&#8220;Journalismus in der Wirtschaftskrise&#8221;. </strong>Das vorläufige Programm finden Sie im Menupunkt Programme.</p>
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		<title>Rückblick Medienforum 2008</title>
		<link>http://www.medienforum.ru/2008/12/ruckblick-medienforum-2008/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 16:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutsch-Russisches Forum Moskau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Perm]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 20. bis 23. November fand in Perm das fünfte Medienforum des Deutsch-Russischen Forums statt.  19 deutschsprachige Nachwuchsjournalisten aus ganz Russland trafen in Perm zusammen, um gemeinsam mit deutschen und russischen Referenten die Rolle der Onlinemedien in beiden Ländern  zu diskutieren. In Vorträgen und Diskussionsrunden wurden unterschiedliche Facetten dieses aktuellen Themas aufgegriffen und die Beiträge der Teilnehmer in einem anschließenden Audiopodcasting-Workshop verarbeitet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.medienforum.ru/wp-content/uploads/medienforum_2008_in_perm.pdf">Artikel als PDF (mit Bildern)</a><!--[if !mso]> <mce:style><!  v\:* {behavior:url(#default#VML);} o\:* {behavior:url(#default#VML);} w\:* {behavior:url(#default#VML);} .shape {behavior:url(#default#VML);} --> <!--[endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> Normal   0         21         false   false   false      DE   X-NONE   X-NONE                                                     MicrosoftInternetExplorer4 </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> </xml><![endif]--><!--  --><!--[if gte mso 10]> <mce:style><!   /* Style Definitions */  table.MsoNormalTable 	{mso-style-name:"Normale Tabelle"; 	mso-tstyle-rowband-size:0; 	mso-tstyle-colband-size:0; 	mso-style-noshow:yes; 	mso-style-priority:99; 	mso-style-qformat:yes; 	mso-style-parent:""; 	mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; 	mso-para-margin:0cm; 	mso-para-margin-bottom:.0001pt; 	mso-pagination:widow-orphan; 	font-size:11.0pt; 	font-family:"Calibri","sans-serif"; 	mso-ascii-font-family:Calibri; 	mso-ascii-theme-font:minor-latin; 	mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; 	mso-fareast-theme-font:minor-fareast; 	mso-hansi-font-family:Calibri; 	mso-hansi-theme-font:minor-latin; 	mso-bidi-font-family:"Times New Roman"; 	mso-bidi-theme-font:minor-bidi;} --> <!--[endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> </xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml> </xml><![endif]--></p>
<p>Vom 20. bis 23. November fand in Perm das fünfte Medienforum des Deutsch-Russischen Forums statt.  19 deutschsprachige Nachwuchsjournalisten aus ganz Russland trafen in Perm zusammen, um gemeinsam mit deutschen und russischen Referenten die Rolle der Onlinemedien in beiden Ländern  zu diskutieren. In Vorträgen und Diskussionsrunden wurden unterschiedliche Facetten dieses aktuellen Themas aufgegriffen und die Beiträge der Teilnehmer in einem anschließenden Audiopodcasting-Workshop verarbeitet.</p>
<p><span id="more-260"></span></p>
<p>Eröffnet wurde die viertägige Veranstaltung von Herrn Sapko, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Administration Perm, der das Medienforum als wichtigen Beitrag im aktuellen interkulturellen Mediendiskurs hervorhob. Denn die große Menge an Informationen, die im Internet verbreitet werde, werfe viele juristische und moralische Fragen auf, deren Klärung es bedarf, so Sapko. Das Medienforum des Deutsch-Russischen Forums könne helfen, gemeinsam Probleme zu diskutieren und Lösungsansätze zu finden.</p>
<p><!--[if gte vml 1]> <![endif]-->Die medienrechtlichen Aspekte der russischen und deutschen Internetmedien wurden im Anschluss von Herrn Prof. Dr. Peter Schiwy und Dr. Viktor Naumov erläutert.  Herr Schiwy, Jurist und Professor an der Verwaltungshochschule in Speyer betonte, dass in Deutschland die Meinungs- und Pressefreiheit bereits seit 1949 im Grundgesetz verankert ist und damit das Fundament für die freie Meinungsäußerung in allen Medien geschaffen wurde. Das Internet würde in Deutschland zunehmend dazu genutzt, um politische Inhalte zu transportieren, die Nutzer direkt anzusprechen und zum Mitmachen und Mitgestalten zu bewegen. Das Web 2.0 spiele hierbei eine große Rolle.  Jedoch sei die Mehrheit der Web2.0-Nutzer bislang eher passiv.</p>
<p>In Russland wiederum besteht das Problem des rechtlichen Status der Internetmedien, da diese in der  klassischen russischen Gesetzgebung nicht als Massenmedien betrachtet werden und deshalb nicht erfasst sind, so das Fazit des russischen Medienrechtsexperten und Professors an der Staatlichen Universität St. Petersburg Dr. Viktor Naumov. Seit etwa zehn Jahren arbeite man daran, die Informationsweitergabe im Internet juristisch zu definieren und in neuen Gesetzesentwürfen zu verankern.</p>
<p><!--[if gte vml 1]> <![endif]--><!--[if gte vml 1]> <![endif]-->Die beiden Vorträge stimmten die Teilnehmer und Gäste des Medienforums auf die folgende Podiumsdiskussion ein. Herr Steffen Laas, Kultur- und Presseattaché des Generalkonsulates Ekaterinburg warf vorab in seinem Grußwort bereits die richtigen Fragen zum Internet auf „Wie hoch steht das Gut der Meinungsfreiheit? Wo ist die Grenze zwischen legitimer Kontrolle und Zensur? Was ist legitim? Wer bestimmt die Regeln?&#8221;  Journalisten deutscher und  russischer Medien diskutierten über die Kontrolle von Journalisten in den Redaktionen, die Möglichkeiten von Web2.0 für freie Meinungsäußerung und die Nutzung sowie den Missbrauch des Internets für politische Zwecke. Die zahlreichen Fragen von Teilnehmern und Gästen ließen erkennen, dass das Thema nicht nur aktuell ist, sondern auch eine breite Öffentlichkeit anspricht.</p>
<p>Nach der Podiumsdiskussion waren natürlich nicht alle Fragen geklärt. So wurden noch während des Abendempfangs, der Stadtrundfahrt wie auch anschließend in den Hotelzimmern viele kleine informelle Diskussionsgruppen gebildet, in denen sich die Referenten und Teilnehmer des Forums austauschten.</p>
<p><!--[if gte vml 1]> <![endif]--><!--[if gte vml 1]> <![endif]-->Am Folgetag stand das Thema „Onlinemedien und Web2.0&#8243; in Vorträgen und Arbeitsgruppen auf dem Programm.  Domenika Ahlrichs, Chefredakteurin der Netzeitung stellte den russischen Journalisten die erste reine Internetzeitung in Deutschland vor. Sie sprach über die Interaktionsmöglichkeiten und das Nutzungsverhalten der Leser, die Finanzierung der Onlinezeitung und über die Unterschiede zum Onlineauftritt klassischer Medien. Da diese Zeitung den meisten Teilnehmern noch unbekannt war, wurde von dem Vortrag bald in ein gemeinsames Gespräch übergeleitet.</p>
<p>Im Anschluss stellte sich Nikita Belych, der Überraschungsreferent des Tages, als politischer Blogger den Fragen der russischen Journalisten zu seinem Internetauftritt.  Der ehemalige Leiter der liberalen Partei SPS und Vizegouverneur von Perm nutze seinen Blog dazu, einen größeren Personenkreis direkt anzusprechen und mit diesem Ideen zu evaluieren.  Zudem seien Blogs wichtig, um zu erfahren, welche Themen in der Gesellschaft gerade aktuell sind.  Eine Diskussion entwickelte sich aus der Frage, ob Wahlergebnisse im Internet vertrauenswürdig sind oder nicht.  Mit Anton Nosik, einem der bekanntesten Blogger Russlands und Gründer der Nachrichtenportale Lenta.Ru und Gazeta.Ru wurde die Auseinandersetzung fortgeführt.  Im Gegensatz zu Kollegen aus dem Onlinebereich sieht er das Internet vorwiegend als Textmedium, denn Internet-TV sei Fernsehen.  Blogs wiederum seien seiner Meinung nach die zukünftigen Informationsquellen für Intellektuelle, Zeitungen für die Allgemeinheit, die es nicht versteht, sich ihre Nachrichten und Neuigkeiten selbst zu recherchieren. Provokante Thesen, die der Mitbegründer der russischen Blogger-Plattform Live-Journal.Ru zur Diskussion stellte.</p>
<p>Ruhiger gestaltete sich der Vortrag von Gunnar Jütte, der in den 90er Jahren das deutschsprachige Nachrichtenportal Russland.Ru gründete, das seine Leserschaft mit aktuellen Nachrichten und Hintergrundinformationen zu Russland versorgt. Sein neues Projekt Russland.TV wird in Zukunft auch den visuellen Informationshunger der Russlandinteressierten stillen.  Tatiana Petrenko, Redakteurin der Deutschen Welle in Bonn, stellte den internationalen Wettbewerb der besten Webblogs  „Tthe BOBs&#8221; vor und präsentierte die Gewinner diesen Jahres.</p>
<p><!--[if gte vml 1]> <![endif]--><!--[if gte vml 1]> <![endif]-->Nach den Vorträgen waren die Teilnehmer selbst gefragt, ihre Ansichten zu Onlinemedien, Web2.0 und die Herausforderungen für einen Onlinejournalismus zusammenzutragen und zu präsentieren. Hilfestellungen erhielten sie dafür in der Redaktion des Permer Verlagshauses „Compagnion&#8221;  und in der Studentenredaktion an der Staatlichen Universität.  Beim Gespräch mit dem Chefredakteur von Compagnion Igor Lobanov haben die Teilnehmer des Medienforums erfahren, dass viele Nachrichten erst online stellt werden, nachdem sie in der Zeitung erschienen sind. Die Internetfassung würde jedoch wesentlich öfter von Nutzern gelesen, was sehr wichtig für die Popularität der Permer Zeitung sei. In der sich anschließenden Arbeitsgruppe erörterten die Teilnehmer die Rückkanalfähigkeit des Internets mit ihren positiven und negativen Seiten. Sie stimmten unter anderem darin überein, dass bei den Onlinemedien der Kontakt zu der Leserschaft direkter sei, doch auch die Gefahr der einseitigen Konzentration auf „superaktive&#8221; Leser bestehe. In der Web2.0 orientierten Gruppe fand man keinen gemeinsamen Konsens, so dass unter der Moderation von Niklas Möring die einzelnen Meinungen abgefragt wurden.  Sergej Sumlenny, Deutschlandkorrespondent der Wirtschaftszeitung Expert meinte, dass der Übergang „von redaktionell kontrollierten Artikeln und persönlicher Meinung einzelner Autoren im Internet verschwimmt&#8221;. Wenn ein Journalist in seiner Freizeit blogge, würde dies von den Lesern dann als private Meinung betrachtet oder nicht? Sei jeder Privatmann, der gut recherchierte Texte in seinem privaten Blog veröffentliche, direkt ein Journalist? Diese immer wieder aufgegriffenen Fragen wurden von den Teilnehmern kontrovers diskutiert, ohne zu einem abschließenden Votum zu gelangen.</p>
<p><!--[if gte vml 1]> <![endif]-->Der dritte Tag diente der praktischen Fortbildung der Teilnehmer. Ben Alber, freier Journalist für den Bayrischen Rundfunk und Dana Ritzmann, Projektleiterin des Jugendmedienportals To4ka-Treff.Ru, zeigten den Teilnehmern, wie man eine Audioreportage erstellt und diese im Internet journalistisch aufbereitet. Den gesamten Tag saßen die jungen Journalisten an den Rechnern, schnitten Interviews mit den Referenten Johannes Vosswinkel und Aidar Muschdabaew oder auch die Kommentare der interviewten Gäste. Leider reichte die Zeit nicht aus, um alle Audiopodcastings fertigzustellen und zu präsentieren, doch das Feedback der Teilnehmer nach dem Workshop war sehr positiv. „Die Themenbereiche dieses Medienforums wie Onlinejournalismus und Podcasting waren ziemlich neu für mich und ich habe wertvolle theoretische und praktische Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt. Ein Audiopodcast selbst zu erstellen, habe ich zum ersten Mal probiert und es hat mir sehr gefallen.&#8221; meinte  Julia Poliakova, die für das Forum zwei Tage mit dem Zug aus Krasnojarsk angereist war. Einige Podcasts sind auf den Portalen www.medienforum.ru und www.totschka-treff.ru veröffentlicht.</p>
<p>Die Podiumsdiskussion am Abend des dritten Tages warf noch einmal die Frage nach den Chancen und Risiken des Onlinejournalismus auf. Hendrik Sittig, Onlinejournalist und Projektleiter der Konrad-Adenauer-Stiftung befragte dazu Domenika Ahlrichs, Dana Ritzmann, Tatiana Timofeewna und Aidar Muschdabaew.  Da dieses Thema in den vorangegangenen Tagen immer wieder eingeflossen ist in die Gespräche der Teilnehmer und Referenten, wurde versucht, andere Aspekte anzusprechen wie die Bezahlung von Onlinejournalisten in Deutschland und Russland oder die Ausbildung derselben.</p>
<p><!--[if gte vml 1]> <![endif]-->Am Morgen des vierten Tages waren alle erschöpft, doch sehr zufrieden. Die Evaluation brachte neben einigen kritischen Anmerkungen wie dem sehr engen Zeitplan und wenig Raum für thematisch freie Diskussionen sehr viele positive Reaktionen.  Julia Belova aus Moskau gestand kurz vor der Abreise „Es gab zwar nicht viel Zeit für ausreichend Schlaf, aber dafür habe ich aktuelle Information und lebendige Ideen zu den Onlinemedien erhalten und die gesamte Zeit produktiv verbracht. Danke noch einmal für dieses interessante und nützliche Forum!&#8221;  Auch die Referenten zeigten sich insgesamt sehr begeistert, wie der Kommentar von Domenika Ahlrichs zu der Veranstaltung beweißt: „Das Medienforum in Perm war eine faszinierende Mischung aus Horizonterweiterung, Austausch, Lehren und Lernen. Durch ein gut strukturiertes Programm mit inhaltlich aufeinander aufbauenden und einander ergänzenden Terminen gelang es, das Thema Onlinemedien in großer Bandbreite erlebbar zu machen. Das gesellige Beisammensein mit russischen Journalisten, mit Referenten aus dem Gastgeberland und Deutschland rundete alles ab und machte Lust auf Kontakt auch über die Zeit in Perm hinaus.&#8221; Am Ende des Medienforums bedankten sich die Organisatoren bei den Referenten für die Weitergabe ihres Wissens, den russischen Nachwuchsjournalisten für ihre aktive Teilnahme, der Administration Perm für die Gastfreundschaft und dem Institut für Zivilengagement für die professionelle Unterstützung vor Ort.</p>
<p>Die Ergebnisse der Medienforums, die Referenten und eine Auswahl an Vorträgen sind auf dem Portal www.medienforum.ru einzusehen.   Eine Auswahl der Audiopodcasts und einen Beitrag zum Medienforum befinden sich auch auf dem Jugendmedienportal www.totschka-treff.ru.  <em></em></p>
<p><em>Susanne Wunderlich, Artem Lyssenko, Niklas Möring </em></p>
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		<title>Interview Wiktor Naumow</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 10:31:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutsch-Russisches Forum Moskau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Julia Levchenko sprach im Rahmen des Medienforums mit Wiktor Naumow über die rechtliche Rolle der Onlinemedien in Russland.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Julia Levchenko sprach im Rahmen des Medienforums mit Wiktor Naumow über die rechtliche Rolle der Onlinemedien in Russland.</p>
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		<title>Interview Johannes Voswinkel</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 10:24:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutsch-Russisches Forum Moskau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Julia Levchenko sprach im Rahmen des Medienforums mit Johannes Voswinkel über die Rolle der Onlinemedien, Pressefreiheit im Internet und das Konkurrenzverhältnis Print/Online.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Julia Levchenko sprach im Rahmen des Medienforums mit Johannes Voswinkel über die Rolle der Onlinemedien, Pressefreiheit im Internet und das Konkurrenzverhältnis Print/Online.</p>
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		<title>Medienforum in Bildern</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 11:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutsch-Russisches Forum Moskau</dc:creator>
		
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Bildrechte: Deutsch-Russisches Forum e.V.
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	<div class="ngg-gallery-thumbnail" style="width:180px;" >
	<a id="thumb1" href="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/DSC_1369.JPG" title="Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Schiwy/Berlin" class="thickbox" rel="medienforum" ><img title="DSC_1369.JPG" alt="DSC_1369.JPG" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/thumbs/thumbs_DSC_1369.JPG"  /></a>
<span>Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Schiwy/Berlin</span>
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	<a id="thumb3" href="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/DSC_1406.JPG" title="Eröffnungsvortrag von Dr. Naumow/St. Petersburg" class="thickbox" rel="medienforum" ><img title="DSC_1406.JPG" alt="DSC_1406.JPG" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/thumbs/thumbs_DSC_1406.JPG"  /></a>
<span>Eröffnungsvortrag von Dr. Naumow/St. Petersburg</span>
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	<div class="ngg-gallery-thumbnail" style="width:180px;" >
	<a id="thumb2" href="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/DSC_1388.JPG" title="Dialog" class="thickbox" rel="medienforum" ><img title="DSC_1388.JPG" alt="DSC_1388.JPG" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/thumbs/thumbs_DSC_1388.JPG"  /></a>
<span>Dialog</span>
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<div id="ngg-image-4" class="ngg-gallery-thumbnail-box desc">
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	<a id="thumb4" href="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/DSC_1408.JPG" title="Plenarsaal der Stadt Perm" class="thickbox" rel="medienforum" ><img title="DSC_1408.JPG" alt="DSC_1408.JPG" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/thumbs/thumbs_DSC_1408.JPG"  /></a>
<span>Plenarsaal der Stadt Perm</span>
</div>
</div>
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	<div class="ngg-gallery-thumbnail" style="width:180px;" >
	<a id="thumb5" href="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/DSC_1462.JPG" title="Podiumsdiskussion: Das Internet als Medium von Meinungsvielfalt und Pressefreiheit?" class="thickbox" rel="medienforum" ><img title="DSC_1462.JPG" alt="DSC_1462.JPG" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/thumbs/thumbs_DSC_1462.JPG"  /></a>
<span>Podiumsdiskussion: Das Internet als Medium von Meinungsvielfalt und Pressefreiheit?</span>
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<div id="ngg-image-6" class="ngg-gallery-thumbnail-box desc">
	<div class="ngg-gallery-thumbnail" style="width:180px;" >
	<a id="thumb6" href="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/DSC_1466.JPG" title="Permer Duma" class="thickbox" rel="medienforum" ><img title="DSC_1466.JPG" alt="DSC_1466.JPG" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/thumbs/thumbs_DSC_1466.JPG"  /></a>
<span>Permer Duma</span>
</div>
</div>
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	<div class="ngg-gallery-thumbnail" style="width:180px;" >
	<a id="thumb7" href="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/DSC_1475.JPG" title="Kontroverse Diskussion..." class="thickbox" rel="medienforum" ><img title="DSC_1475.JPG" alt="DSC_1475.JPG" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/thumbs/thumbs_DSC_1475.JPG"  /></a>
<span>Kontroverse Diskussion...</span>
</div>
</div>
<div id="ngg-image-8" class="ngg-gallery-thumbnail-box desc">
	<div class="ngg-gallery-thumbnail" style="width:180px;" >
	<a id="thumb8" href="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/DSC_1487.JPG" title="... mit offenen Worten" class="thickbox" rel="medienforum" ><img title="DSC_1487.JPG" alt="DSC_1487.JPG" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/thumbs/thumbs_DSC_1487.JPG"  /></a>
<span>... mit offenen Worten</span>
</div>
</div>
<div id="ngg-image-10" class="ngg-gallery-thumbnail-box desc">
	<div class="ngg-gallery-thumbnail" style="width:180px;" >
	<a id="thumb10" href="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/DSC_1704.JPG" title="Diskussionsrunde" class="thickbox" rel="medienforum" ><img title="DSC_1704.JPG" alt="DSC_1704.JPG" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/thumbs/thumbs_DSC_1704.JPG"  /></a>
<span>Diskussionsrunde</span>
</div>
</div>
<div id="ngg-image-11" class="ngg-gallery-thumbnail-box desc">
	<div class="ngg-gallery-thumbnail" style="width:180px;" >
	<a id="thumb11" href="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/DSC_1743.JPG" title="Intensive Gespräche am Rande der Veranstaltung" class="thickbox" rel="medienforum" ><img title="DSC_1743.JPG" alt="DSC_1743.JPG" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/thumbs/thumbs_DSC_1743.JPG"  /></a>
<span>Intensive Gespräche am Rande der Veranstaltung</span>
</div>
</div>
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	<a id="thumb12" href="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/DSC_1830.JPG" title="Beim Schneiden der Podcasts über das Medienforum" class="thickbox" rel="medienforum" ><img title="DSC_1830.JPG" alt="DSC_1830.JPG" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/thumbs/thumbs_DSC_1830.JPG"  /></a>
<span>Beim Schneiden der Podcasts über das Medienforum</span>
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<span>Diskussionsrunde Online-Journalismus: Chancen und Risiken</span>
</div>
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	<a id="thumb9" href="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/DSC_1677.JPG" title="Anton Nosik, russischer &quot;Internetpapst&quot;" class="thickbox" rel="medienforum" ><img title="DSC_1677.JPG" alt="DSC_1677.JPG" src="http://www.medienforum.ru/wp-content/gallery/medienforum/thumbs/thumbs_DSC_1677.JPG"  /></a>
<span>Anton Nosik, russischer "Internetpapst"</span>
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<div class='ngg-clear'></div>
<p>Bildrechte: Deutsch-Russisches Forum e.V.</p>
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		<title>Pressemitteilung</title>
		<link>http://www.medienforum.ru/2008/11/pressemitteilung/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 08:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutsch-Russisches Forum Moskau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Medienforum zur „Rolle der Onlinemedien in Deutschland und Russland&#8221; für junge russische Nachwuchsjournalisten. Das 5. Medienforum des Deutsch-Russischen Forums e.V. in Perm fördert den Dialog mit deutschen und russischen Referenten und bietet praxisnahe Workshops.
Moskau, 12. November 2008.
Vom 20. bis 23. November werden 20 deutschsprachige Nachwuchsjournalisten aus ganz Russland in Perm zusammentreffen, um gemeinsam mit namhaften [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Medienforum zur „Rolle der Onlinemedien in Deutschland und Russland&#8221; für junge russische Nachwuchsjournalisten.</strong><strong> </strong><strong>Das 5. Medienforum des Deutsch-Russischen Forums e.V. in Perm fördert den Dialog mit deutschen und russischen Referenten und bietet praxisnahe Workshops.</strong></p>
<p>Moskau, 12. November 2008.</p>
<p>Vom 20. bis 23. November werden 20 deutschsprachige Nachwuchsjournalisten aus ganz Russland in Perm zusammentreffen, um gemeinsam mit namhaften Referenten die Rolle der Onlinemedien in Deutschland und Russland zu diskutieren. In Vorträgen und Diskussionsrunden werden unterschiedliche Facetten dieses aktuellen Themas aufgegriffen. Eröffnen werden das Medienforum Igor Shubin, Oberbürgermeister der Stadt Perm und Steffen Laas, Presse- und Kulturattachè des Deutschen Generalkonsulats Jekaterinburg. Einführende Vorträge und eine öffentliche Podiumsdiskussion zur Frage nach dem „Internet als Medium von Meinungsvielfalt und Pressefreiheit“ bilden den Auftakt des dreitägigen Forums. Zwei Praxistage mit Workshops und Besuchen bei Permer Redaktionen schließen sich an. Die simultan übersetzte Auftaktveranstaltung bietet den Experten aus Deutschland und Russland, den Teilnehmern, lokalen Medienvertretern und interessierten Permer Bürgern die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion. <span id="more-177"></span></p>
<p>Als Referenten für den Themenkomplex werden unter anderem Prof. Dr. Peter Schiwy, Anwalt für Medienrecht und ehemaliger Intendant des NDR, Anton Nosik, einer der bekanntesten russischen Blogger und Gründer zahlreicher russischer Internetportale sowie Domenika Ahlrichs, Chefredakteurin der ersten deutschen Onlinezeitung „netzeitung“ teilnehmen.</p>
<p>Die Bedeutung der Onlinemedien nimmt in beiden Ländern zu. In Deutschland wurde zuletzt kontrovers über die Onlinepräsenz öffentlich-rechtlicher Medienanstalten diskutiert, der russische Präsident Medwedew sieht sein Land durch die Möglichkeiten des Internets an der Schwelle zu absolut freien Medien. Immer mehr Deutsche und Russen haben zudem Zugang zum globalen Netz und werden im so genannten „Mitmach-Web 2.0“ zunehmend selbst zu Medienschaffenden.</p>
<p>Das Medienforum wird vom Auswärtigen Amt, der Permer Stadtverwaltung, dem Permer Institut für Zivilengagement, der Deutschen Botschaft Moskau und dem DAAD unterstützt. Es ist seit fünf Jahren eine etablierte Größe unter den deutsch-russischen Journalistenkonferenzen. Der Austausch junger Journalisten dient dem gegenseitigen Verständnis und einer konstruktiven Diskussion wichtiger Themen des deutschen und russischen Journalismus. In den vergangenen Jahren standen dabei die Frage nach dem Image beider Länder in den Medien, einem journalistischen Ehrenkodex oder der Bedeutung der regionalen Presse im Fokus. Wie wichtig dieser Austausch für die Teilnehmer und Gäste des Medienforums ist, zeigte nicht nur die positive Resonanz auf die letzten Foren, sondern auch das große mediale Interesse an der Veranstaltung.</p>
<p>Die simultan übersetzte Auftaktveranstaltung findet am 20. November 2008 um 16:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Stadtadministration Perm, 23. Uliza Lenina., 614000 Perm, statt.</p>
<p>Weitere Informationen erhalten Sie auf dem offiziellen Blog des Medienforums unter www.medienforum.ru .</p>
<p>Susanne Wunderlich</p>
<p>Deutsch-Russisches Forum e.V.<br />
c/o Deutsche Botschaft in Moskau<br />
119285 Moskau, Ul. Mosfilmowskaja 56</p>
<p>Tel:  (007-495) 938 23 68</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:s.wunderlich@diplo.de" mce_href="mailto:s.wunderlich@diplo.de">s.wunderlich@diplo.de</a><--></p>
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		<item>
		<title>Medienforum 2.0</title>
		<link>http://www.medienforum.ru/2008/10/medienforum-20/</link>
		<comments>http://www.medienforum.ru/2008/10/medienforum-20/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 11:19:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutsch-Russisches Forum Moskau</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.regionen.ru/medienforum/?p=76</guid>
		<description><![CDATA[Das Medienforum 2008 geht ins &#8220;Web 2.0&#8243;. Die neue Internetseite www.medienforum.ru bietet eine Plattform für den Meinungsaustausch, Arbeitsmaterialien, Begleitartikel und weitere Informationen.
Über die &#8220;Rolle der Onlinemedien in Deutschland und Russland&#8221; werden die Teilnehmer in diesem Jahr nicht nur sprechen, sondern auch selbst aktiv berichten. Im Vorfeld werden Materialien, Programm, Lebensläufe und Artikel der Referenten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Medienforum 2008 geht ins &#8220;Web 2.0&#8243;. Die neue Internetseite www.medienforum.ru bietet eine Plattform für den Meinungsaustausch, Arbeitsmaterialien, Begleitartikel und weitere Informationen.</p>
<p>Über die &#8220;Rolle der Onlinemedien in Deutschland und Russland&#8221; werden die Teilnehmer in diesem Jahr nicht nur sprechen, sondern auch selbst aktiv berichten. Im Vorfeld werden Materialien, Programm, Lebensläufe und Artikel der Referenten und Teilnehmer online gestellt. Nach Abschluss des Forums werden die Ergebnisse online veröffentlicht. Die Webseite www.medienforum.ru bietet auch über die Veranstaltung hinaus die Gelegenheit zum weiteren Dialog im &#8220;Web 2.0&#8243;.</p>
<p>Die Seite www.medienforum.ru steht allen Interessierten offen.</p>
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		<title>Medienforum 2008 in Perm</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 13:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutsch-Russisches Forum Moskau</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Das Medienforum des Deutsch Russischen Forums e.V. feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Jubiläum und führt die Tradition der journalistischen Weiterbildung und des Austauschs unter jungen russischen Medienvertretern auch in diesem Jahr fort.
weiter&#8230;
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Medienforum des Deutsch Russischen Forums e.V. feiert in diesem Jahr sein<strong> fünfjähriges Jubiläum</strong> und führt die Tradition der journalistischen Weiterbildung und des Austauschs unter jungen russischen Medienvertretern auch in diesem Jahr fort.</p>
<p><a href="./medienforum-2008/">weiter&#8230;</a></p>
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