Referenten

Marcus Anhäuser, Dresden

Marcus Anhäuser arbeitet seit mehr als zwölf Jahren als Wissenschaftsjournalist. Neben seiner Arbeit als freier Autor und Redakteur für Wissenschaftsredaktionen (v.a. Süddeutsche Zeitung, Handelsblatt, Spiegel Online usw.) schreibt der gelernte Biologe seit 2005 in seinem Blog Plazeboalarm.de, der seit 2007 auf der Blogplattform Scienceblogs.de beheimatet ist. Er nutzt Social Media inzwischen ausgiebig und verfolgt mit großem Interesse, wie die Tools den Journalismus und die Wissenschaft verändern. Auf seiner aktuellen Position nutzt er die Tools, um das Projekt bekannter zu machen: Seit 2010 ist er leitender Redakteur des Medien-Doktor (medien-doktor.de), einem Monitoringprojekt der TU Dortmund, das medizinjournalistische Beiträge in allen Medien bewertet und Journalisten Tipps für die Berichterstattung gibt.
Kontakt: m.anhaeuser(at)me.com

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Melanie Dahms, Potsdam

Melanie Dahms ist Projektmanagerin am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Potsdam. Hier koordiniert sie das Projekt „Changing Permafrost in the Arctic and ist Global Effects in the 21st Century“ (PAGE21), das vom 7. Rahmenprogramm der EU finanziert wird. In ihrer Arbeit spielt die Kommunikation nach innen und außen eine wichtige Rolle. Medien, wissenschaftliche Community, breite Öffentlichkeit und politische Interessenvertreter informiert sie über das Projekt und will damit für die Themen Permafrost und die Bedeutung für den Klimawandel sensibilisieren. Zuvor war Melanie Dahms am Osteuropazentrum der Universität Hohenheim für die Kooperation mit russischen und zentralasiatischen Universitäten auf den Gebieten der Agrar- und Naturwissenschaften im Bereich der Hochschulentwicklung verantwortlich. Als Lektorin der Robert Bosch Stiftung war sie zwei Jahre an Hochschulen in  Omsk und Woronesch tätig.
Kontakt: melanie.dahms(at)awi.de

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Nils Ehrenberg, Bremen

Nils Ehrenberg hat Meeresbiologie in Bremen studiert. Nach dem Diplom am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven machte er seine Schreibleidenschaft zum Beruf und wurde Wissenschaftsjournalist. Er hospitierte bei Spektrum.de, Bild der Wissenschaft, der Sächsischen Zeitung und bei der Max-Planck-Gesellschaft in München. Außerdem arbeitete er als Pressereferent für die VolkswagenStiftung. Schließlich zog es den Bremer Kapitänssohn zurück in den heimatlichen Norden. Heute lebt und schreibt er in Bremen und Rostock – unter anderem für Bild der Wissenschaft, Mare und MaxPlanckForschung. Neben seiner freien Autorenschaft ist er als Redakteur für das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde tätig.
Kontakt: ne(at)ritterhude.net

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Karsten Heinz, Moskau

Karsten Heinz ist seit 2009 als Leiter des Referats für Wissenschaft  und Bildung an der Deutschen Botschaft Moskau. Im Mai diesen Jahres wurde ihm der Ehrenprofessortitel der Staatlichen Universität Uljanowsk verliehen. Von 1980 bis 1985 studierte er an der Staatlichen Lomonossow Universität in Moskau. Der Diplom-Historiker arbeitete anschließend im Zentralinstitut für Alte Geschichte und Archäologie der Akademie der Wissenschaften in Berlin. Von 1991 bis 2009 war er als Referent im Bundesministerium für Bildung und Forschung tätig. Seine Schwerpunkte waren hier über viele Jahre die europäische Bildungskooperation sowie die Zusammenarbeit mit Russland und der GUS im Bereich Forschung und Bildung. Während seiner Tätigkeit als Wissenschaftsreferent hat er sich bereits auf vielfältige Weise mit dem Thema Arktis auseinandergesetzt, eine Forschungsreise führte ihn bis nach Tiksi am sibirischen Nordpolarmeer. Anfang diesen Jahres moderierte Karsten Heinz schon einmal ein hochrangiges Wissenschaftsgespräch, bei dem sich deutsche und russische Experten im Bereich der Meeres- und Polarforschung über die Besonderheiten der Arktis austauschten.
Kontakt: wiss-1(at)mosk.auswaertiges-amt.de

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Stanislaw Iglowskij, Archangelsk

Stanislav Iglowskij ist Doktor für Geographie und leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Labors für komplexe Analysen von Erd- und Weltrauminformationen für ökologische Zwecke am Institut für Ökologieprobleme der Nördlichen Uralabteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften. Er schloss sein Studium 1997 an der Staatlichen Pomoren Universität Archangelsk (PGU) ab. 2004 promovierte er zum Thema „Besonderheiten des geoökologischen Bestands der Kryolithzone im Onega-Dvina-Mesener Tal und auf der Halbinsel Kanin“. Seit 2011 arbeitet er als Berater der WHO im Projekt „Einfluss des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit und Bewertung der Möglichkeiten zur Adaptation im russischen Norden“. Er leitet das Projekt „Mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf die Rentierzucht-Gesellschaften im Autonomen Kreis der Nenzen.“

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Viola Jegikowa, Moskau

Jegikowa ist Wissenschaftsjournalistin, Publizistin und Chefredakteurin von „Ewrika“, der populär-wissenschaftlichen Beilage der Zeitung „Moskowskaja Prawda“. Fast 20 Jahre lang beleuchtete sie in dieser Zeitung die Thematik des Umweltschutzes. In der ersten Hälfte der 1990er arbeitete sie als Parlamentskorrespondentin im Präsidenten-Pool um Boris Jelzin, wobei sie hier schwerpunktmäßig weiter über Wissenschaft und Universitätsleben berichtete. Viola Jegikowa fördert aktiv die Wissenschaft in ihrer gesellschaftlichen Rolle. Sie organisiert wissenschaftsjournalistische Wettbewerbe, Workshops für junge Journalisten und Wissenschaftsfestivals. Auf zahlreichen internationalen Konferenzen regt sie Diskussionen zu  wissenschaftsjournalistischen Fragestellungen an. Dazu zählen unter anderem das Euroscience Open Forum (ESOF) sowie die Weltkonferenz der Wissenschaftsjournalisten. Sie ist Vizepräsidentin der „European Union of Science Journalists` Associations“ (EUSJA) und organisiert Forschungs-aufenthalte und Reisen für Wissenschaftsjournalisten aus Europa.
Kontakt: violae(at)mail.ru

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Prof. Dr. Ljudmila Morosowa, Archangelsk

Prof. Dr. Ljudmila Morodsowa ist Direktorin des Instituts für Naturwissenschaften und Biomedizin an der Nördlichen Arktischen Universität. 1990 schloss sie ihr Studium am Pädagogischen Lomonossow-Institut in Archangelsk in den Fachrichtungen Biologie und Chemie ab. Im Jahr 1995 folgte die Promotion am Institut für Altersphysiologie in Moskau mit der Doktorarbeit „Individuelle Besonderheiten der Seh- und räumlichen Wahrnehmung bei Kindern im Alter von 5 bis 7 Jahren“. Seit 1995 ist sie am Lehrstuhl für Physiologie und Morphologie des Menschen an der Nördlichen Arktischen Föderalen Universität Archangelsk. Im Jahre 2009 wurde ihr der Professorentitel verliehen. Sie lehrt in der Fachrichtung Humanökologie.

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Julia Offe, Hamburg

Julia Offe studierte Biologie in Tübingen und Freiburg, forschte am MPI für Biochemie in München und promovierte am Zentrum für Molekulare Neurobiologie in Hamburg. Nach einer Postdoc-Zeit an der Uni Hamburg widmet sie sich seit 2011 ganz der Wissenschaftskommunikation. Seit 2004 arbeitet sie als freie Journalistin, vor allem für das Laborjournal. Seit 2009 veranstaltet sie regelmäßig Science Slams in verschiedenen deutschen Städten: Beim Science Slam verlassen Wissenschaftler den Elfenbeinturm und stellen sich der Popkultur. Seit 2012 ist Julia Offe außerdem Pressesprecherin der deutschen Skeptiker-Bewegung, die sich für Wissenschaft, Aufklärung und kritisches Denken engagiert.
Kontakt: julia(at)scienceslam.de

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Tatjana Pitschugina, Moskau
Tatjana Pitschugina studierte an der Fakultät für Geologie an der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universität (MGU) und promovierte im Anschluss an der philosophischen Fakultät. Nach Abschluss eines Volontariats bei der Zeitschrift „Chemie und Leben“ ist sie seit 1996 als Journalistin tätig.
Sie schreibt über Wissenschaft und Bildung, bevorzugt über geowissenschaftliche Themen. Tatjana Pitschugina arbeitete bei den Zeitschriften „Wokrug Sweta“ und „Lomonossow“, beim Fernsehkanal Rambler-TeleSet und in der Agentur „Informnauka“. Sie veröffentlichte in den Zeitschriften „Iswestija“, „Wetschernjaja Moskwa“ und „Troizkij Wariant“. Seit 2009 ist sie Leiterin des Projekts „Russische Nanotechnologien“ und Chefredakteurin von STRF.ru. Im Jahr 2009 gründete sie zusammen mit der Fakultät für Biologie an der MGU die Schule für Wissenschaftsjournalismus. Tatjana Pitschugina leitet Trainings für Wissenschaftsjournalismus im Nachrichtenbereich. Seit zwei Jahren entwickelt sie einen Wettbewerb für Wissenschaftsblogs im RuNet und ist Mitglied im Klub der Wissenschaftsjournalisten.
Kontakt: sciencejournalist(at)yandex.ru

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Andrej Podopljokin, Archangelsk

Andrej Podopljokin studierte an der Staatlichen Pomoren Universität Archangelsk (PGU) Geschichte und sozialpolitische Disziplinen. 2006 promovierte über die Geschichte der Auswärtigen Politik Norwegens und der norwegisch-sowjetischen Beziehungen an der PGU, Abschluss 2006.
Von 2000 bis 2010 war Andrej Podopljokin an der PGU Leiter der Abteilung für wissenschaftliche Projekte, Patent- und Lizenzverfahren. Heute ist er Leiter der Verwaltung für internationale Zusammenarbeit an der Nördlichen (Arktischen) Föderalen Universität (NARFU). Er leitete 12 Projekte der angewandten Forschung u. a. im Auftrag des Ministeriums für regionale Entwicklung der Russischen Föderation, der UNO, der Delegation der Europäischen Kommission in Russland und des EU-Programms Kolarctic.

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Sergej Popow, Moskau

Sergej Popow schloss 1995 sein Studium der Physik an der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universität (MGU) ab. 1998 promovierte er mit einer Dissertation zum Thema „Populationssynthese der doppelten Systeme nach dem Aufleuchten der Sternenbildung und die Entwicklung der einzelnen Neutronensterne.“ 2011 verteidigte er seine Doktorarbeit zum Thema „Magnetisch drehende Evolution und Populationssynthese der einzelnen Neutronensterne.“ Sergej Popow ist leitender Mitarbeiter des Staatlichen Sternberg-Instituts für Astronomie. Er veröffentlichte u. a. in den wissen-schaftlichen Zeitschriften „Uspechi fisitscheskich nauk“ und „Astronomie und Astrophysik“. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Neutronensterne und schwarzen Löcher. Sergej Popow ist Mitglied des Internationalen Astronomieverbandes und des redaktionellen Beirats der wissenschaftlichen Zeitung „Troitzkij Wariant“. Er ist Preisträger der Stiftung „Dynastie“.
Kontakt: polar(at)sai.msu.ru

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Diana Püplichhuysen, Köln

Diana Püplichhuysen arbeitet als Autorin und Projektmanagerin in Köln. Ihr besonderes Interesse gilt den deutsch-russischen Beziehungen. Als Redakteurin des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) verantwortete sie die Ressorts Wirtschaft und Zeitgeschehen bei der Moskauer Deutschen Zeitung und war Mitglied im Redaktionsteam der Sprachlernzeitschrift vitamin de. Als studierte Historikerin hat sie die Geschichte verschiedener Unternehmen recherchiert und populärwissenschaftlich aufbereitet. Diana Püplichhuysen studiert an der Universität Oldenburg im MBA-Studiengang Bildungs- und Wissenschaftsmanagement und ist als Projektmanagerin in verschiedenen Bildungsprojekten aktiv.
Kontakt: d.pueplichhuysen(at)googlemail.com

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Dana Ritzmann, Dresden

Dana Ritzmann ist Diplom-Journalistin. Sie hat in Dortmund und Iowa City studiert, bei der WAZ volontiert, für ihre Diplomarbeit in New York recherchiert und beim ZDF gearbeitet. Von 2003 bis 2009 lebte sie in Moskau und arbeitete zunächst als Wirtschaftsredakteurin bei der Moskauer Deutschen Zeitung, anschließend beim Goethe-Institut Moskau. Dort koordinierte sie die Programmarbeit in den russischen Regionen, von 2007 bis 2009 war sie Projektleiterin des deutsch-russischsprachigen Jugendportals  to4ka-treff.de und wurde dafür mit dem Peter-Boenisch-Gedächtnispreis ausgezeichnet. Seit gut drei Jahren lebt sie mit ihrer Familie in Dresden und arbeitet als Webredakteurin und im Bereich PR. Gemeinsam mit Diana Püplichhuysen und Artjem Lysenko hat sie das Medienforum 2012 in Archangelsk konzipiert und realisiert.
Kontakt: ritzmann(at)deutsch-russisches-forum.de

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Cornelius Stiefenhofer, Archangelsk

Seit September 2011 arbeitet Cornelius Stiefenhofer in Archangelsk, als Stipendiat des Programms „Robert Bosch Kulturmanager in der Russischen Föderation“. Im Rahmen des gemeinsamen Programms von Goethe Institut und Robert Bosch Stiftung organisiert er deutsch-russische Kulturprojekte in Archangelsk, zusammen mit dem Kulturministerium der Archangelsker Oblast. Cornelius Stiefenhofer hat in Neu-Ulm Informationsmanagement und Unternehmenskommunikation studiert, außerdem ein Auslandssemester in Kaliningrad. Vor seinem Studium hat er einige Jahre in der IT-Branche gearbeitet. Während seines Studiums absolvierte er Praktika in Tadschikistan und beim Goethe Institut Moskau – jeweils mit Tätigkeitsschwerpunkt Online-PR und Journalismus.
Kontakt: cornelius.stefenhofer(at)kulturmanager.net

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Andrej Waganow, Moskau

Andrej Waganow schloss 1983 sein Studium am Moskauer Energie-Institut in der Fachrichtung Ingenieurwesen-Thermophysik ab. Nach dem Abschluss eines Volontariats bei der Zeitschrift „Wissenschaft und Leben“ begann er sich mit Wissenschaftsjournalismus zu beschäftigen und war Leiter des Ressorts für wissenschaftlich-technische Information bei der „Ingenieur-Zeitung“. Seit 1993 ist Andrej Waganow stellvertretender Chefredakteur der Nesawissimaja Gaseta“ und verantwortlicher Redakteur für die Beilage „NG-Wissenschaft“.
Seine Artikel wurden in Zeitschriften wie „Elektrochemie“, „Chemie und Leben“, „Wissenschaft und Leben“, „Die Welt der Psychologie“ und „Wissenschaftsforschung“ publiziert. Er ist Autor der Bücher „Fertigungsgerechte Kultur“ (Moskau 2008) und „Die Kinder von Parazelsus“ (Moskau 2011). Für seine Publikation „Der thermonukleare Welichow“ erhielt er 2001 die Auszeichnung des Russischen Journalistenverbands